Statement bzgl. Akademikerballbus

Der Vorsitz der ÖH Uni Graz sieht bei der Anzeige des RFS keinerlei Bedenken. Der RFS hat in den letzen Jahren schon vergeblich versucht, ÖH-VertreterInnen etwas anzulasten und den Protest gegen den Wiener Akademikerball als etwas Kriminelles hinzustellen.
Dass Menschen gegen einen Ball demonstrieren, der europäischen Rechtsextremen als Vernetzungsplattform dient, ist dagegen vollkommen legitim und wichtig.
Die  ÖH Uni Graz hat es sich bei der Organisation der Busse zum Ziel gesetzt, Studierenden ungeachtet ihrer finanziellen Lage zu ermöglichen, gegen den Ball der Rechtsextremen teilzunehmen. Damit möchte die ÖH Uni Graz viele Menschen dazu motivieren selbst gegen Rechtsextremismus und Faschismus aktiv zu werden. Es benötigt einen Konsens aller Gesellschaftsschichten, unabhängig  davon ob jemand StudentIn ist oder nicht. Daher bekennen wir uns klar dazu, dass auch Menschen mitfahren können, die keine Studierenden sind. Diese können nun auf Restplätzen in den ÖH-Bussen mitfahren, was sogar dazu führt, dass die Busse zum Teil refinanziert werden können, anstatt leere Plätze verfallen zu lassen. Damit ist der Vorwurf der Untreue absolut an den Haaren herbeigezogen und grenzt beinahe schon an Verleumdung.
Wir lassen uns nicht von der Anzeige des RFS einschüchtern und werden weiterhin ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus und Faschismus setzen.